Rsync

Es kann passieren, dass Du ein Skript geliefert bekommst, das für eine anderes Ausspielformat erstellt wurde und nicht synchron zum vorliegenden Video läuft. In solchen Fällen kannst Du das Skript nach dem Import von Frazier automatisch korrigieren lassen.

Szenarien

Eine Neusynchronisation kann z.B. notwendig werden, wenn Du ein Skript für einen Kinofilm als Vorlage bekommst und daraus die Fassung für’s Fernsehen erstellen sollst. Da der selbe Film technisch bedingt im Kino ca. 4% langsamer läuft als im Fernsehen, passt das importierte Skript nicht zum Video und die Timecodes sind alle „verrutscht“.

Eine weitere mögliche Ursache für asynchrone Skripte sind Projekte, bei denen beispielsweise Material aus den USA für das Europäische Fernsehen aufbereitet wird. Die unterschiedlichen Ausspielformate (NTSC vs. PAL) sorgen für eine leichte Verschiebung (3,6 Sekunden / Stunde).

So synchronisierst Du Dein Skript mit dem Video

Bildrate des Dokuments
Wähle die ursprüngliche Bildrate des importierten Skripts. Am Besten beim Auftraggeber nachfragen, das lässt sich bei einigen Formaten wie SRT nicht automatisch ermitteln.
Bildrate des Videos
Wähle die Bildrate des Videos aus. Bei Projekten, die über den Server laufen, erkennt Frazier automatisch die richtige Framerate. Bei Projekten im „Lokalen Modus“ kannst Du Dir die Framerate bspw. im VLC anzeigen lassen.
Sprachausgabe
Soll die Geschwindigkeit der Vorlesefunktion ebenfalls angepasst werden, lass dafür die beiden Häkchen bei „Geschwindigkeit der Vorlesefunktion an die neue Bildrate anpassen“ und „Länge der Textblöcke mithilfe der Sprachausgabe neu berechnen“ aktiv.

Starte nun die Anpassung der Framerate. Die Timecodes im Dokument werden nun entsprechend der eingestellten Bildraten neu berechnet - d.h. alle Textblöcke werden verschoben. Öffne das Dokument abschließend im Editor, um die Sprachausgabe zu generieren und die Länge der Textblöcke neu berechnen zu lassen.

Stand: 18.05.2026